Steinfensterbänke
Entdecken Sie die Vorteile von Außenfensterbänken aus Naturstein: langlebig, pflegeleicht und hochwertig. Erfahren Sie,...
Ein Hausabriss ist ein umfangreiches Vorhaben, das sorgfältige Planung und Koordination erfordert. Ob Sie ein Grundstück mit Altbestand kaufen, um Platz für einen modernen Neubau zu schaffen, oder ein veraltetes Gebäude durch einen energieeffizienten Neubau ersetzen möchten – es gibt viele Faktoren, die bei einem Abriss berücksichtigt werden müssen. Von der Einholung der notwendigen Genehmigungen über die Kostenkalkulation bis hin zu Sicherheits- und Entsorgungsfragen: In diesem Blogbeitrag erfahren Sie, worauf Sie beim Hausabriss achten sollten, wann eine Abrissgenehmigung erforderlich ist, und erhalten wertvolle Tipps für die praktische Umsetzung.
Sie müssen Ihr Abbruchvorhaben bei Ihrem zuständigen Bauamt melden. Dort erfahren Sie, ob eine Genehmigung erforderlich ist. Es lässt sich keine bundeseinheitliche Aussage treffen, denn die Bauordnungen sind in den Bundesländern unterschiedlich geregelt.
Tipp: Das Abklemmen von Gas, Strom, Wasser und Kanal vor Abriss bei den Versorgern frühzeitig beantragen!
Eine sogenannte Faustformel für die Abrisskosten gibt es leider nicht.
Wie teuer der Abriss letztendlich wird, hängt unter anderem von der Lage und Größe des Hauses, dem Keller, dem verbauten Material, den Entsorgungskosten sowie den Zugangsmöglichkeiten zum Haus ab:
Grundsätzlich kann man das bestehende Haus auch selbst entkernen und abreißen.
Herr Fröndgen, Bauherr und LUXHAUS Hausverkäufer: „Ich habe mein Haus, um Geld zu sparen, selbst entkernt. Das heißt ich habe selbst z.B. Türen, Fenster, Dämmung, Heizung, Elektroleitungen, Dachpfannen und Dachstuhl abgebaut und in verschiedene Container entsorgt. Dadurch habe ich ca. 10.000.€ für den Hausabriss gespart.“
Wenn Sie ein Haus selbst abreißen, achten Sie auf die korrekte Entsorgung der Baustoffe.
Eine Übersicht finden Sie hier: https://www.bauen-und-heimwerken.de/altbausanierung/baumischabfall-was-ist-das-und-was-darf-rein.htm
Es gibt viele Gründe, warum sich Hausbesitzer für den Abriss eines bestehenden Gebäudes und den anschließenden Neubau entscheiden. Ein häufiges Motiv ist die stark beschädigte oder veraltete Bausubstanz, die eine Renovierung unwirtschaftlich macht. Moderne Bauvorschriften und steigende Anforderungen an Energieeffizienz können ältere Häuser zudem nicht mehr erfüllen, was hohe laufende Kosten verursacht. Ein Neubau bietet die Möglichkeit, das Haus nach individuellen Bedürfnissen und modernen Standards zu gestalten, was sowohl den Wohnkomfort als auch den Wert der Immobilie erheblich steigert. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die optimale Nutzung des Grundstücks: Durch den Abriss und Neubau kann das Potenzial des Grundstücks besser ausgeschöpft und an aktuelle Wohntrends angepasst werden. Schließlich ermöglicht der Neubau die Integration nachhaltiger Bau- und Energiekonzepte, die langfristig Kosten sparen und einen positiven Beitrag zur Umwelt leisten.
Tipp: Blick in den Bebauungsplan
Wenn Sie ein Grundstück mit Altbestand zum Abriss kaufen, lohnt es sich immer, den Bebauungsplan zu prüfen. Dieser Plan gibt Auskunft darüber, ob, wie und welche Flächen auf dem Grundstück bebaut werden dürfen. So vermeiden Sie unerwartete Einschränkungen und können sicherstellen, dass Ihr Neubau den rechtlichen Vorgaben entspricht.
Wie lange ein Hausabriss letztendlich dauert, hängt von der Beschaffenheit und Größe des Hauses ab.
Sofern Sie ein Abrissunternehmen beauftragen, wird der Abriss vom eingespielten Team in einem kurzen Zeitraum stattfinden - die Zeitabschätzung finden Sie im jeweiligen Angebot. Sollten Sie den Abriss selbst vornehmen, ist es von Ihrer freien Kapazität abhängig.
Ist das Abrisshaus in der direkten Nähe zum Nachbarhaus? Dann sollten Sie sich über eine Absicherung Ihres Nachbargebäudes informieren - Sie sind für die ausreichende Sicherung der umliegenden Gebäude verantwortlich.
In der Regel ist der Abriss in der Bauherrenhaftpflicht mitversichert, sofern dieser im Zusammenhang mit einem Neubau steht. Bei reinen Abrissarbeiten fragen Sie bitte bei Ihrer Versicherungsgesellschaft nach, häufig werden diese in der privaten Haftpflichtversicherung mitversichert.
Tipp: Sprechen Sie die Versicherungen auch bei der Abriss- bzw. Baufirma an, um eventuelle Doppelversicherungen zu vermeiden.