Modernes Einfamilienhaus mit Satteldach
Eine Treppe als Lieblingsplatz, ein Grundriss fürs ganze Leben: Diese Familie hat wirklich an alles gedacht. Die ganze...
Bauherreninterview mit Julian Sigmund
Ein Haus im Allgäu muss einiges mitbringen: Es soll zur Region und zum Grundstück passen, im Winter effizient mit Energie umgehen und auch bei zunehmend heißen Sommertagen ein angenehmes Wohnklima bieten. Gleichzeitig spielen eine verlässliche Planung und ein gut kalkulierbarer Bauablauf eine wichtige Rolle. Wie sich ein individuell geplantes Holzhaus im Allgäu im Alltag bewährt, zeigt das Zuhause unseres Mitarbeiters und Bauherrn Julian Sigmund.
Gemeinsam mit seiner Frau hat er ein Zweifamilienhaus mit zwei eigenständigen Wohneinheiten gebaut. Nach inzwischen fünf Jahren im eigenen LUXHAUS zieht er Bilanz – und berichtet darüber, welche Entscheidungen sich besonders bewährt haben.
Wer wohnt in dem Haus und wie wird es genutzt?
In unserer Hauptwohnung leben wir zu zweit. Sie bietet uns rund 140 m² Wohnfläche. Die zweite Wohnung mit rund 90 m² ist vermietet.
Uns war von Beginn an wichtig, zwei wirklich funktionierende Wohneinheiten zu schaffen. Beide Parteien sollten unabhängig voneinander leben können und ausreichend Privatsphäre haben. Sicht- und Schallschutz waren deshalb wichtige Punkte bei der Planung.
LUXHAUS kannte ich natürlich bereits durch meine Arbeit. Gerade dadurch wusste ich sehr genau, worauf ich mich einlasse. Ich war überzeugt von der Qualität der Konstruktion, der individuellen Planung und dem Anspruch an Materialien und Ausführung.
Gleichzeitig wollte ich den kompletten Bauprozess selbst als Bauherr erleben. Diese Erfahrung hilft mir heute enorm in der Beratung, weil ich viele Entscheidungen, Fragen und auch die Aufregung während eines Hausbaus aus eigener Perspektive kenne.
Für meine Frau war vor allem die gestalterische Freiheit wichtig. Wir wollten keine vorgegebene Standardlösung, sondern Architektur und Ausstattung auf unsere Vorstellungen abstimmen. Genau diese Individualität war letztlich einer der entscheidenden Gründe.
Wer über Haus- und Holzbau im Allgäu nachdenkt, beschäftigt sich zwangsläufig auch mit den klimatischen Bedingungen der Region. Aus meiner Erfahrung spielt die Holzfertigbauweise hier gleich mehrere Vorteile aus.
Ein wichtiger Punkt ist die Planungssicherheit. Die Bauteile eines LUXHAUS werden wettergeschützt im Werk vorgefertigt und anschließend innerhalb kurzer Zeit auf der Baustelle montiert. Gerade im Allgäu mit Schnee und wechselnden Wetterbedingungen ist ein gut planbarer Bauablauf ein wichtiger Faktor. Das schafft nicht nur Termin-, sondern auch Kostensicherheit.
Hinzu kommt das Wohlfühlklima: Die Climatic-Wand-Technologie mit Holzfaserdämmung trägt dazu bei, Wärme im Winter im Gebäude zu halten und den Wärmeeintrag im Sommer zu verzögern. Gerade der sommerliche Hitzeschutz hat für uns in den vergangenen Jahren spürbar an Bedeutung gewonnen.
Ein zentrales Thema war für uns die Energieeffizienz. Unser Haus verfügt über eine Sole-Wärmepumpe mit zwei Tiefenbohrungen von jeweils 90 Metern sowie eine Photovoltaikanlage mit Batteriespeicher. Zusammen mit der Gebäudehülle ergibt sich daraus ein für uns sehr stimmiges Gesamtkonzept.
Ein zweiter Schwerpunkt waren die Fensterflächen und die Ausrichtung des Hauses. Unser Grundstück liegt am Rand eines Baugebiets mit Blick auf Wiesen und die typische Allgäuer Landschaft. Diese Aussicht wollten wir möglichst stark in den Innenraum holen. Gleichzeitig sollte jede Wohneinheit geschützte Rückzugsbereiche erhalten.
Auch von außen sollte das Haus ruhig, modern und natürlich wirken und sich selbstverständlich in seine Umgebung einfügen.
Inzwischen können wir nicht mehr nur über Berechnungen sprechen, sondern auf mehrere Jahre praktische Erfahrung zurückblicken. Und gerade beim Energiebedarf hat sich unser Konzept für uns sehr bewährt.
Für rund 230 m² genutzte Wohnfläche benötigen wir mit unserer Photovoltaikanlage und dem Batteriespeicher für Heizung, Warmwasser, E-Auto und Hausstrom unserer Wohneinheit insgesamt nur rund 1.900 kWh zugekauften Strom pro Jahr.
Natürlich ist dieser Wert immer vom individuellen Nutzungsverhalten, der Haustechnik, dem Wetter und weiteren Faktoren abhängig. Für uns persönlich zeigt er aber sehr deutlich, dass sich die Entscheidungen, die wir bei Gebäudehülle und Haustechnik getroffen haben, auch im täglichen Betrieb auszahlen.
Das ist tatsächlich ein Punkt, den ich heute stärker hervorheben würde als unmittelbar nach dem Einzug. Nach fünf Jahren merkt man, ob Materialien und Ausführung dauerhaft überzeugen.
Bei unserem Haus sehen Fassade, Fenster, Sanitärobjekte, Fliesen und Fugen nach wie vor sehr gut aus. Auch mit der Haustechnik sind wir sehr zufrieden. Diese Erfahrung ist für mich nicht nur als Bauherr wichtig, sondern auch für meine tägliche Arbeit: Qualität zeigt sich eben nicht allein am Tag der Hausübergabe, sondern vor allem nach mehreren Jahren Nutzung.
Wir wollten ein warmes, natürliches Wohngefühl und haben deshalb bewusst verschiedene Materialien miteinander kombiniert. In den Räumen liegt Parkett als Landhausdiele in Eiche. Dazu kommen viele Grünpflanzen, moderne Möbel und einzelne antike Familienerbstücke wie alte Bauernschränke.
Die Mischung aus klaren Formen, zurückhaltenden Farben, Holz und persönlichen Einzelstücken macht für uns den Charakter der Räume aus.
In beiden Wohnungen haben wir uns für einen verbundenen Wohn-, Ess- und Kochbereich entschieden. Dadurch entstehen helle Räume mit kurzen Wegen und viel Platz für Kommunikation.
Im Obergeschoss spielte zudem die Aussicht eine wichtige Rolle. Auch vom Flur und vom Badezimmer wollten wir den Blick auf die umliegenden Wiesen genießen können. Die Lage und Größe der Fenster waren deshalb ein wesentlicher Bestandteil unserer Grundrissplanung.
Ja – und das sind häufig eher die kleinen Dinge. Im Schlafzimmer würden wir heute beispielsweise ein zweites Fenster zum Querlüften einplanen. Auch im Technikraum wäre ein Fenster praktisch gewesen. Im Gästezimmer würden wir ein weiteres Fenster so positionieren, dass der Blick in die Natur noch besser genutzt wird.
Auf SAT-Anschlüsse in den Räumen im Obergeschoss würden wir dagegen heute verzichten. Vieles läuft inzwischen über WLAN beziehungsweise das Heimnetzwerk. Stattdessen würden wir lieber noch die eine oder andere zusätzliche Steckdose vorsehen.
Unser Haus gibt uns auch nach fünf Jahren jeden Tag das Gefühl, damals die richtige Entscheidung getroffen zu haben – weil Architektur, Grundriss, Technik und Gestaltung genau zu unserem Leben passen.
Was raten Sie Bauinteressierten im Allgäu?
Bevor Sie sich für einen Baupartner entscheiden, sollten Sie sich selbst ein möglichst konkretes Bild von Bauweise, Materialqualität und Ausstattung machen. Eine Werksführung, eine Vorbemusterung oder der Besuch eines Kundenhauses beziehungsweise eines Hauses während der Montage liefern dafür deutlich mehr Eindrücke als Prospekte und Pläne allein.
Gerade beim Holzhausbau im Allgäu lohnt es sich außerdem, regionale Rahmenbedingungen frühzeitig in die Planung einzubeziehen: Grundstück und Ausrichtung, Witterung, Energieversorgung, sommerlicher Wärmeschutz und die gewünschte Haustechnik sollten gemeinsam gedacht werden.
Als LUXHAUS Ansprechpartner für das Allgäu und Oberschwaben begleite ich Bauinteressierte bei genau diesen Fragen – und kann dabei heute nicht nur auf meine berufliche Erfahrung zurückgreifen, sondern auch auf fünf Jahre als LUXHAUS Bauherr.
Sie planen ein Holzhaus im Allgäu?
Dann lernen Sie die Bauweise, individuelle Planungsmöglichkeiten und bereits realisierte Häuser persönlich kennen. Julian Sigmund berät Sie rund um Ihr Bauvorhaben im Allgäu und in Oberschwaben.