KfW-Wohneigentumsprogramm 124
Was wird beim KfW-Programm 124 gefördert? Wer hat Anspruch auf die Hausbau-Förderung? Welche Kosten werden...
Wer ein Haus bauen möchte, kalkuliert häufig zuerst den Hauspreis und die Grundstückskosten. Doch viele Bauherren unterschätzen die Baunebenkosten beim Hausbau. Genau diese zusätzlichen Ausgaben können schnell mehrere zehntausend Euro betragen und die Finanzierung erheblich beeinflussen.
Zu den wichtigsten Baunebenkosten zählen unter anderem Notarkosten, Grunderwerbsteuer, Erdarbeiten, Hausanschlüsse oder die Außenanlagen. Wer diese Kosten frühzeitig berücksichtigt, schützt sich vor finanziellen Überraschungen und schafft mehr Sicherheit bei der Bauplanung.
In diesem Beitrag erfahren Sie:
• welche Baunebenkosten beim Hausbau entstehen
• welche Kosten oft vergessen werden
• wie Sie Ihr Budget realistisch kalkulieren
• und wie ein strukturierter 3-Phasen-Plan hilft, den Überblick zu behalten
1. Notarkosten
Für den Kaufvertrag benötigen Sie eine notarielle Beurkundung. Die Notarkosten betragen in der Regel 1 – 1,5 % des Kaufpreises.
2. Grundbuchkosten
Das Eigentum am Grundstück geht erst mit der Eintragung ins Grundbuch auf Sie über. Diese Gebühren sind häufig bereits in der Notarrechnung enthalten.
3. Grunderwerbsteuer
Jedes Bundesland legt den Steuersatz individuell fest. Die Grunderwerbsteuer wird einige Wochen oder Monate nach dem Kauf fällig und beträgt je nach Region 3,5 – 6,5 % des Kaufpreises.
Eventuelle Kosten:
4. Maklerprovision
Falls Sie einen Makler beauftragen, fällt zusätzlich eine Maklercourtage von 3,5 – 7 % des Kaufpreises zzgl. MwSt. an.
Kalkulieren Sie die Grundstückskosten inklusive aller Nebenkosten, bevor Sie die Finanzierung beantragen. So erhalten Sie eine realistische Gesamtübersicht.
Sobald das Grundstück Ihnen gehört, beginnt die konkrete Planung des Hausbaus – und damit die nächste Kostenphase.
1. Bodengutachten
Ein Baugrundgutachten ist essenziell, um die Tragfähigkeit und Beschaffenheit des Bodens zu prüfen. Bei LUXHAUS ist das Gutachten bereits im Leistungsumfang enthalten, wenn Sie Keller oder Bodenplatte über uns beziehen.
2. Vermessung des Grundstücks
Für den Bauantrag ist eine präzise Vermessung notwendig. Diese wird vom Vermessungsbüro oder Katasteramt durchgeführt und beinhaltet auch die Hauseinzeichnung im Lageplan.
3. Baugenehmigung
Je nach Bauverfahren fallen Gebühren für die Baugenehmigung oder – im Freistellungsverfahren – nur Schreibgebühren der Kommune an. Die Höhe wird mit dem Gebührenbescheid bekanntgegeben.
4. Baustelleneinrichtung
Zur Vorbereitung gehören unter anderem:
Regionale Energieversorger bieten hierfür oft spezielle Tarife für Bauherren an.
5. Erdarbeiten und Hausanschlüsse
Kosten entstehen auch für:
6. Bauherrenversicherungen
Unverzichtbar ist eine Bauherrenhaftpflichtversicherung, die Personen-, Sach- und Vermögensschäden abdeckt. Zusätzlich sollten Sie Helfer bei der Berufsgenossenschaft anmelden.
Nach der Bauabnahme entstehen häufig weitere Nebenkosten, die beim Hausbau gern übersehen werden – insbesondere für Außenanlagen und Ausstattung.
1. Außenanlagen und Gartengestaltung
Einfahrten, Wege, Terrassen und Grünflächen werten Ihr Zuhause auf und erhöhen den Komfort. Planen Sie dafür rechtzeitig ein separates Budget ein.
2. Garage oder Carport
Für den Schutz Ihres Fahrzeugs empfiehlt sich eine Garage oder ein Carport. LUXHAUS bietet Garagen mit Climatic-Wand-Technologie, die nicht nur besonders belastbar, sondern auch klimatisch optimal sind – ein Plus für Langlebigkeit und Qualität.
Die Baunebenkosten beim Hausbau werden von vielen Bauherren unterschätzt. Dabei entscheiden gerade diese zusätzlichen Kosten oft darüber, ob die Baufinanzierung langfristig tragbar bleibt.
Wer Grundstückskosten, Gebühren, Erdarbeiten, Hausanschlüsse und Außenanlagen von Anfang an realistisch kalkuliert, schafft finanzielle Sicherheit und vermeidet unangenehme Überraschungen während der Bauphase.
Eine transparente Kostenplanung ist deshalb der wichtigste Schritt auf dem Weg ins Eigenheim.