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Lernen von der Corona-Zeit

7 Tipps um ein "krisenfestes" Haus zu planen

Vermutlich verbringen auch Sie aktuell viel mehr Zeit zu Hause als sonst. Und vielleicht stellen Sie fest, dass manches gar nicht so praktisch ist, wie Sie immer dachten. Nutzen Sie Ihre persönliche Erfahrung aus diesem Stresstest! Halten Sie Ihre Eindrücke und Gefühle fest. Wenn Sie Ihr Haus planen, erinnern Sie sich daran, was genau Ihnen das Leben in der Corona-Zeit erleichtert hätte. Vieles davon wird Ihnen dabei helfen, Ihr Lieblingshaus als gut ausgestatteten Rückzugsort für Herausforderungen in der Zukunft zu gestalten – es muss ja nicht gleich eine Pandemie sein!

 

Großzügiger Küchen- und Essbereich 

Beginnen wir mit dem, was in schwierigen Zeiten gut für die Seele ist: gemeinsame Mahlzeiten. Das tägliche Kochen und die gemeinsamen Mahlzeiten sind derzeit für viele Herausforderung und Belohnung zugleich. Planen Sie die Küche so, dass Sie die maximal denkbare "Standardbelegung", also zum Beispiel auch die Partner der Kinder oder eventuell Großeltern, gut über einen längeren Zeitraum versorgen können, ohne dass Sie in puncto Tischgröße oder Kochkapazitäten in Stress geraten. Richten Sie die Größe der Arbeitsfläche auf mehrere Personen aus, denn das gemeinsame Kochen schafft Raum für Kommunikation. Planen Sie für Geschirrmengen und große Töpfe genügend Schrankraum ein, und setzen Sie auf ausziehbare Tische und zusätzliche Stühle.

 

Flexible Lagerräume

Eng verknüpft mit dem Thema Essen & Trinken ist das Thema Lagerkapazitäten. Gerade bei Kühlmöglichkeiten stößt auch ein vorausschauend organisierter Haushalt rasch an seine Kapazitäten. Praktisch ist ein zusätzlicher Kühlschrank im Keller oder im Hauswirtschaftsraum, der nur bei Bedarf in Betrieb genommen wird und dessen Kühl- und Gefrierzonen sich flexibel regulieren lassen. Planen Sie Ihre Vorratsräume so, dass Sie schwere Sachen, zum Beispiel Getränke, vom Auto oder Fahrradanhänger aus nicht allzu weit tragen müssen. Und bedenken Sie bei der Dimensionierung des Stauraums, dass Sie sich idealerweise nicht nur mit Lebensmitteln, sondern auch mit Drogerieartikeln, Büromaterial oder Ersatzteilen, zum Beispiel fürs Fahrrad, bevorraten.

 

Homeoffice

Zuhause zu arbeiten hat in diesen Zeiten eine ganz neue Dimension erreicht. Wir glauben, dass sich diese Form des digital vernetzten Zusammenarbeitens aus dem Homeoffice in Zukunft noch weiter etablieren wird – zumindest teilweise. Es lohnt sich also, über eine feste Möglichkeit zum ungestörten Arbeiten nachzudenken. Am besten steht der Schreibtisch an einem Platz mit Aussicht, an dem Sie auch einmal kreativ Ihre Gedanken schweifen lassen können.

Unabdingbar ist ein leistungsfähiger Internetanschluss, der sich bei Bedarf auf einige wenige Geräte fokussieren lässt, damit die Videokonferenz nicht dem Serienstreaming der Teenager zum Opfer fällt.

Apropos Videokonferenzen: Haben Sie schon einmal über den richtigen Hintergrund nachgedacht? Ein unverbaute Wand mit schönem Bild beispielsweise schafft eine gute Kulisse und setzt Sie bei der Videokonferenz perfekt in Szene.

 

Multifunktionale Bereiche

Auch wenn Sie großzügig planen, wird vielleicht nicht immer für jeden Mitbewohner ein eigenes Arbeitszimmer zur Verfügung stehen. Viele Möbelhersteller bieten Schränke an, die sich im Nu in ein Büro auf Zeit verwandeln lassen. Wenn Sie beim Innenausbau Schiebetüren vorsehen, kann aus einer Nische ein Arbeitsplatz mit Privatsphäre werden.

 

Schleusenbereiche

Wenn etwas ohne direkten Kontakt angeliefert werden soll, ist ein geräumiger Eingangsbereich mit Vordach und Gegensprechanlage ideal. Auch ein zusätzlicher Zugang durch die Garage oder ein Windfang mit zweiter Tür im Inneren kann als Schleuse dienen. Das ist schon in "normalen" Zeiten sinnvoll, wenn zum Beispiel kleine Kinder oder Haustiere davon abgehalten werden sollen, nach draußen zu laufen. Je nachdem, wie großzügig Sie planen, ist auch eine separate Wohneinheit mit eigenem Eingang und Badezimmer eine Überlegung wert. Sie lässt sich zur Isolierung einzelner Personen, aber auch für Pflegepersonal, als Büro oder als Gästebereich nutzen.

 

Rückzugsmöglichkeiten für alle

Gemeinsame Mahlzeiten sind der Höhepunkt des Tages, aber dazwischen brauchen alle Familienmitglieder Raum und Zeit für sich. In Homeschooling-Phasen brauchen besonders Jugendliche ihre Ruhe, und die von zu Hause arbeitenden Erwachsenen sowieso. Denken Sie bei der Planung nicht nur an eigene Zimmer, sondern auch daran, wie sich Schall im Haus verteilt. Eine sorgfältig geplante Beleuchtung schafft in großen, multifunktionalen Räumen Struktur und private Inseln, selbst wenn sich mehrere Personen gleichzeitig lesend oder arbeitend darin befinden.

 

Kommunikative Architektur

Wenn man das Haus nicht verlassen kann oder darf, tut persönlicher Kontakt gut. Empfinden Sie einen Plausch mit Nachbarn als willkommene Abwechslung zu reiner Online-Kommunikation? Dann planen Sie Fenster zur Straßenseite ein und schotten Sie Ihren Garten nicht durch hohe Mauern ab. Niedrige Hecken, stellenweise luftige Sträucher oder durchsichtige Zäune bieten auch im Garten die Möglichkeit, sich bei Bedarf auszutauschen.

 

Bewegung und Beschäftigung

Wer kleine Kinder hat, wird eine Sandkiste und Spielgeräte im Garten haben wollen. Aber auch mit älteren Kindern oder ohne Kinder lohnt es sich, über Bewegungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten auf dem Grundstück nachzudenken. Faltbare Fitnessgeräte, eine Tischtennisplatte, Springseile oder Federballschläger nehmen in der Garage oder unter dem Carport wenig Lagerplatz weg. Leichte Yoga- oder Dehnübungen lassen sich einfach auf einer Matte oder einem Handtuch auf dem Boden durchführen. Planen Sie hierfür im Haus geeignete Flächen ein. Statt einem Stepper lässt sich gut die Treppe nutzen und wenn Sie ein Muskelaufbautraining absolvieren möchten, bieten sich gezielte Übungen mit Terrabändern an – so können Sie Ihr Fitnessstudio nach jeder Sporteinheit schnell und platzsparend wieder wegräumen.

Auch ein kleiner Nutzgarten mit Kräutern, Obstbäumen, Beerensträuchern oder Hochbeeten sorgt für Beschäftigung. Zum Selbstversorger wird man damit zwar nicht, aber etwas Selbstgezogenes auf den Speiseplan zu bringen, gibt einfach das Gefühl, dass man auch in schwierigen Zeiten den Alltag selbst gestalten kann. Und man spürt, dass das Leben weitergeht!

Geben Sie auf sich acht und bleiben Sie gesund!

 

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