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LUXHAUS | Treppen

Sie ist nicht nur die Verbindung zwischen zwei Wohnetagen, sondern auch ein Gestaltungselement: Die Treppe.

Treppen gehören gewöhnlich zu einem Haus dazu, es sei denn Sie bauen einen (barrierefreien) Bungalow.

Die Wünsche an die eigene Treppe sind so individuell wie der Bauherr selbst. Sie sollte sich in den Grundriss einfügen,  mit dem Einrichtungsstil harmonieren und allem voran den persönlichen Geschmack des Bauherrn treffen.

Für die Auswahl der passenden Form, bzw. des passenden Modells können folgende Fragen hilfreich sein:

  1. Wo stelle ich mir die Treppe vor und wie viel Platz habe ich hierfür?
  2. Welche Grundrissform ergibt sich daraus  - gerade, gewendelt, podest?
  3. Welches Material passt zu meinem Baustil, meiner Einrichtung?
  4. Welche Sicherheitsvorkehrungen muss ich beachten?

 

Erst der Grundriss, dann die Treppenplanung

Am Anfang jeder Planung steht der Grundriss, so auch bei der Einplanung der Treppe. Denn längst nicht jede Form eignet sich für jeden Bereich, ausschlaggebend ist hierbei die Größe des Raumes.

Hier kommen wir schon zur ersten Frage, wo genau soll die Treppe eingebaut werden?

Planen Sie diese im Wohnzimmer, sparen Sie sich die Quadratmeter für das Treppenhaus, allerdings sind Sie in Mitten eines ständigen Auf und Abs.

Bevorzugen Sie ein Treppenhaus? Dies besticht mit dem Vorteil im Hinblick auf das Alter, wenn das Treppensteigen unter Umständen mühselig wird. Hier können Sie später, ohne großen Aufwand, das Haus in zwei Wohnungen auf zwei Etagen aufteilen.

 

Treppenformen und ihre Besonderheiten

Gerade Treppe:  Die gerade Treppe ist die einfachste aller Treppen und zeichnet sich durch den linearen und gleichmäßigen Treppenlauf ohne Unterbrechung oder Abzweigung aus. Die Treppenstufen sind in ihrer Form und Größe gleich.  Diese Treppenform muss mindestens 800mm breit konstruiert werden, was zum Beispiel den Transport von sperrigen Möbeln zu Gute kommt. Ein kleiner Nachteil ist allerdings, dass diese Treppenform relativ viel Platz  im Raum beansprucht. 

Wendeltreppe: Wendeltreppen sind sowohl im privaten als auch im geschäftlichen Bereich äußerst beliebt. Diese Form kann platzsparend eingebaut werden. Die Treppe wendelt sich um das sogenannte Treppenauge. Die Stufen haben durch die Wendelung unterschiedlich große Auftritte. Je weiter sie vom Treppenauge entfernt sind, desto breiter werden sie.

Spindeltreppe:  Bei einer Spindeltreppe handelt es sich genau genommen um eine Sonderform der Wendeltreppe. Aufgrund der Mittelsäule, die sogenannte Spindel, benötigt diese Treppenart keine Wand zur Befestigung.  Die Treppenstufen werden durch dieses Hauptelement getragen.  Der große Vorteil einer Spindeltreppe ist, dass sie sehr platzsparend und überall im Raum platzierbar ist.

Tipp: Im Hinblick auf die Zukunft wäre es eine weitere Überlegung, die Treppen so breit einzuplanen, dass die Montage eines Treppenliftes kein Problem darstellt.  

 

Die Treppe als neues Gestaltungselement

Neben der Funktionalität ist die Optik der Treppe prägend für das Gesamtbild des Hauses. Aus allen erdenklichen Materialien, oft auch in Kombination miteinander, lassen sich heute moderne Treppen herstellen.

Für eine Holztreppe spricht die warme und wohnliche Atmosphäre. Wer gerne eine Holztreppe möchte, sollte sich für eine Hartholzart, wie Buche, Eiche oder Ahorn entscheiden. Mit einer besonderen Lackierung sind die Holztreppen langlebig und pflegeleicht. Alternativ kann die Oberfläche auch gewachst oder geölt werden. Holzstufen lassen sich auch gut mit einem Metallgerüst kombinieren.

Einen Trend setzt der Baustoff Beton. Wir haben eine Betontreppe bereits in unserem Musterhaus | core. in Bad Vilbel eingebaut – haben Sie diese schon entdeckt?  Solch eine Treppe ist besonders unempfindlich.

 

Auf Nummer sicher gehen – Sicherheitsvorkehrungen beim Treppenbau

Durch die tägliche Nutzung der Treppe muss diesen hohen Belastungen standhalten.

Aus Sicherheitsgründen gibt die DIN–Norm 18065 Vorschriften für Gebäudetreppen an, darunter fallen Treppen, die zu Aufenthaltsräumen führen. Die gesetzlichen Mindestanforderungen müssen unbedingt eingehalten werden.

Die Treppen müssen mindestens 80 cm breit sein. Die Steigung zwischen den einzelnen Stufen darf 20 cm nicht überschreiten und der Treppenauftritt muss mindestens 23 cm betragen.

Zur Absturzsicherung müssen die Geländer mindestens 90 cm hoch sein  und sogar 1,10m, wenn die Absturzhöhe über 12m beträgt.

Empfohlen wird die Treppe gut zu beleuchtet. Dank der modernen LED-Technik können Lichter fast überall angebracht werden. Die Anordnung der Lichter sollte so gewählt werden, dass es zum einen nicht blendet und zum anderen die Stufenkanten gut erkennbar sind.

Treppen sind nicht nur die Verbindungen zwischen den Stockwerken, sondern auch ein wichtiger Teil in der Architektur.

Weitere Treppeninspirationen finden Sie bei unseren Kundenhäusern

 

 

LUXHAUS am 07.01.2019Bauen
Treppengestaltung mit Holz
Moderne Treppe im Architektenhaus